Anhand
der nun folgenden Bilderserie möchten wir Ihnen einmal die
verschiedenen Arbeitsabläufe des Abbeizens und den damit
verbundenen Aufwand veranschaulichen.
Links sehen Sie eine Doppeltür unter Farbe, wie sie normalerweise
zum Abbeizen angeliefert wird. Die Anzahl der Farbschichten ist auf
Anhieb nicht immer zu erkennen. Erfahrungsgemäß sind es
zwischen 6 und 10 Farbanstriche, die in mehrenen Schritten
abgelöst werden müssen.
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Im
ersten Tauchgang in unserem auf 40° erwärmten Laugenbad
löst sich der erste Teil der oberen Farbschichten
schon nach relativ kurzer Zeit ab. Mit Hilfe eines
druckregulierten
Wasserstrahls wird die Tür dann von groben, gelösten
Farbresten gereinigt.
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Für die verbleiben Reste der alten Farbe, die noch fest
auf dem Holz haften, sind weitere
Tauchgänge im Laugenbad nötig. Ganz hartnäckige
Stücke müssen mechanisch bearbeitet werden.
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Nach
Beendigung der eigentlichen Abbeiz- und Spülarbeiten wird die
Tür in einem speziellen Becken neutraliesiert und nochmals
gespült. Das Holz hellt leicht auf, wodurch die natürliche
Maserung
sehr schön wieder zur Geltung kommt. Man ist immer wieder
erstaunt über die Schönheit und Frische des Holzes, welches
sich jahrzehntelang unter den Lackschichten gehalten hat.
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In
unserem Trockenraum werden die Türen und Möbel dann schonend
bis zur Abholung gelagert. Die Holzoberfläche kann jetzt
nachgearbeitet und geschliffen werden.
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Das
beim Abbeizen entstandenen Abwasser und gelösten Farbschlemme wird
in chemischen Prozessen
aufgespalten und ausgefällt. Das gereinigte Wasser kann jetzt
abgelassen, bzw. wiederverwendet werden. Eine umweltgerechte Entsorgung
der
anfallenden Abfallprodukte ist somit garantiert.
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